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Angeborener Testosteronmangel

Beim Klinefelter-Syndrom, einem genetischen Defekt, der bei etwa einem von 500 Männern auftritt, findet sich im Erbgut der betroffenen Männer ein überzähliges X-Chromosom.

Die Testosteronproduktion reicht in den meisten Fällen aus, um die Pubertät einzuleiten, bis zum 25. Lebensjahr sind Libido und Potenz fast normal. Dann jedoch kommt es zu typischen Folgeerscheinungen des Testosteronmangels wie allgemeiner Antriebsschwäche, Libidoverlust und Knochenschwund oder auch Diabetes Typ 2 und Herz- und Kreislauferkrankungen.

Das Kallmann-Syndrom ist ein genetischer Defekt, der nur etwa einen von 100.000 Männern betrifft. Betroffene haben einen stark verminderten bis fehlenden Geruchssinn, die Pubertät verzögert sich oder bleibt ganz aus.

Bei diesen Patienten muss früher oder später eine Testosteron-Ersatztherapie durchgeführt werden.

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