(Bauch-)Fettsucht als Risikofaktor
Für das gesundheitliche Risiko ist weniger das Ausmaß des Übergewichts als vielmehr das Fettverteilungsmuster entscheidend: Fettdepots im Bauchraum sind überaus stoffwechselaktiv. Fett- und Kohlenhydrat-Stoffwechsel werden beeinflusst, Störungen des Fettstoffwechsels und Typ-2-Diabetes können die Folge sein.
(Bauch-)Fettsucht erhöht das Risiko eines Testosteronmangels.
Eine Messung des Bauchumfangs an der Taille gilt als einfacher und schneller Weg zur ersten Risikoeinschätzung.
Bei Männern beginnt der Risikobereich bei über 102 cm Bauchumfang. In Deutschland liegen ca. 30–40% aller Männer über 40 Jahre darüber!
In diesen Fällen sollte der Testosteronspiegel beim Arzt überprüft werden und nach den Symptomen eines Testosteron-Mangel-Syndroms geforscht werden. Eine Testosteronbehandlung kann sich positiv auf das Fettverteilungsmuster auswirken.


